Für Kapitän Oliver Setzinger und die Moser Medical Graz99ers war es kein einfacher Einstieg in die Saison 2019/2020. Die Nummer #91 spricht in der “ATTACKE” über die bisherige Saison, die Verletzungen und den Formanstieg.

Es war ein abwechslungsreiches Jahr 2019 für die 99ers, aber auch für Oliver Setzinger selbst. Der 36-Jährige spielte sich mit den Grazern bis ins Halbfinale, wo man später am KAC scheiterte. Und auch die Champions Hockey League begann zunächst sehr erfolgreich, bis sich anschließend der Verletzungsteufel zu Wort meldete.

“Der Beginn der heurigen Saison war gut. Die Vorbereitung verlief optimal und auch die Champions Hockey League Spiele gegen Frölunda und Cardiff waren gut. Dann hat es leider mit den Verletzungen begonnen, was für uns sehr schwierig war. Auch für mich war es nicht einfach, da ich nie gewusst habe welche Position ich beim nächsten Spiel spiele. Einmal muss ich hinten spielen, einmal Flügel, einmal Center. Außerdem ist es nicht einfach, wenn man immer wieder mit neuen Spielern zusammenspielen muss, weil man so auch nie in einen Rhythmus kommt.”

Die Grazer zeigten aber vor allem in den letzten 6 Spielen, dass man zuletzt die richtigen Schritte gesetzt hat. Maßgeblich daran beteiligt ist Torhüter Cristopher Nihlstorp, wobei der Kapitän auch die hervorragende Leistung von Thomas Höneckl hervor streicht. “Wir sind auf dem richtigen Weg. Nihlstorp ist ein sehr starker Torhüter, wobei Thomas (Anm.Red. “Thomas Höneckl) ihn sehr gut vertreten hat. Und es ist ja nicht am Torhüter gelegen, sondern es war eine Kombination aus vielen Dingen die zunächst nicht funktioniert haben. Schlüsselspieler haben lange gefehlt, alle wurden immer wieder durchgemischt und wir konnten so nie eine Chemie aufbauen. Das beste Beispiel ist die Linie um Oleksuk, Ograjensek und Oberkofler. Sie spielen nun das zweite Jahr in Folge zusammen und sie harmonieren richtig gut. Sie sind für uns extrem wichtig und da sieht man eben, dass das eben schon einen Unterschied macht, wenn du mit Leuten zusammen spielst, die du mit der Zeit auch gewohnt bist. Aber es ist wie es ist.”

Oliver Setzinger rückt nun wieder in den Sturm und wird einmal mehr mit Matt Garbowsky zusammenspielen. “Mit Gabo läuft es sehr gut und mit ihm und King gemeinsam haben wir richtig begonnen zu produzieren. Leider hat sich Dwight anschließend so schwer verletzt.”

Die 99ers haben sich nun aber gefunden und sind auch intern wieder zusammengerückt. “Wir müssen weiterhin an einem Strang ziehen und über den Kampf und über die Harte Arbeit die Spiele gewinnen. Das wir das können, haben wir in den letzten Partien gezeigt und das sogar mit einer ziemlich dezimierten Truppe in Klagenfurt. Der Punkt war richtig stark. Der Fakt ist, dass wir über den Kampf die Spiele gewinnen können und so auch in die nächsten Begegnungen gehen werden.”