In den ersten Monaten der neuen Saison war bei den Moser Medical Graz99ers einiges los. Noch dazu, da wir nicht nur in der Erste Bank Eishockey Liga, sondern auch an der Champions Hockey League teilnahmen.

In unserer heurigen Jubiläumssaison ging es für die Graz99ers erstmals nach Europa – wir hatten uns für die Champions Hockey League qualifiziert. Bei der Auslosung im Mai freuten wir uns bereits auf den Titelverteidiger, Frölunda Göteborg, sowie die beiden Vertreter Cardiff Devils und HK Mountfield. Als allererstes stand für die Jungs der Trip nach Schweden auf dem Programm. Kaum zu glauben, aber wahr – Frölunda wurde im Shootout besiegt. Das war in der CHL allerdings schon der Höhepunkt, danach setzte es 5 Niederlagen am Stück. Ein Spiel, welches wir nicht so schnell vergessen, war die Heimniederlage gegen die Schweden. Gleich in den ersten 5 Minuten verletzten sich Colton Yellow Horn und Neuzugang Sebastian Collberg – die Diagnose: lange Ausfälle der beiden Torjäger.

In die Erste Bank Eishockey Liga starteten wir ebenfalls vielversprechend. Zum Auftakt wurden zuhause die Vienna Capitals in der Overtime in die Knie gezwungen, daraufhin folgten gegen Znojmo und Bozen zwei weitere Siege mit jeweils 6 erzielten Toren. Die erste Niederlage setzte es dann in der Mozartstadt gegen den aktuellen Tabellenführer, Red Bull Salzburg. Anschließend wurden weitere Siege über Fehervar und Dornbirn gefeiert. In Klagenfurt wollte die Mannschaft dann etwas gut machen, das Halbfinal-Aus der letzten Saison war noch nicht ganz verdaut. Doch daraus wurde leider nichts – es setzte eine derbe 1:5 Niederlage. Die ganzen verletzten Spieler – Yellow Horn, Collberg, Johansson, Hillding, Oberkofler, Setzinger, Garbowsky, Pauschenwein sowie die vielen Spiele, konnten nicht verkraftet werden. Zwar verstärkten wir uns zwischendurch mit Greg Squires und David Åslin, doch so konnte das Team von Doug Mason in der Zwischenzeit immer nur mit improvisierten Linien agieren. Aus den letzten 6 Spielen konnten wir nur einen Sieg feiern. Das Lazarett lichtet sich jedoch, und wir hoffen bald erstmals den kompletten Kader zur Verfügung zu haben, um wieder voll angreifen zu können.