Cristopher Nihlstorp zeigte in den ersten Spielen bei den Moser Medical Graz99ers groß auf. Der 35-Jährige brachte die gegnerischen Stürmer phasenweise zum Verzweifeln und ist ein echter Rückhalt für das gesamte Team.

Nihlstorp zeigte bereits in der Champions Hockey League seine absolute Klasse, in der Erste Bank Eishockey Liga ist der Schwede kaum zu bezwingen. Ty Loney und die Vienna Capitals konnten Nihlstorp am 1.Spieltag nur einen Treffer einschenken, ansonsten verhinderte der Torhüter mit teilweise unglaublichen Reflexen einen Gegentreffer. Auch bleibt Nihlstorp cool, wenn ein Gegenspieler völlig alleine vor ihm auftaucht. Sowohl gegen die Vienna Capitals, als auch gegen Znojmo war das des Öfteren der Fall, Nihlstorp blieb aber meist der Sieger.

Egal ob Köln-Headcoach Stewart (Testspiel) oder Caps-Trainer Dave Cameron, alle waren sich einig: die 99ers verfügen über einen verdammt guten Torhüter, den man erst einmal bezwingen muss und der Spiele im Alleingang entscheiden kann. Nihlstorp ermöglicht es somit seinen Vorderleuten, noch mehr in die Offensive zu investieren, dadurch kann man den Gegner auch immer wieder unter Druck setzen und selbst Chancen kreieren. Nihlstorp kann nach 2 Spielen eine Savepercentage von 93,6% aufweisen, das ist ein Gegentorschnitt von 1,95.

Nihlstorp selbst zeigte sich eher Bescheiden:”Ich mache nur meinen Job, das ist nichts Außergewöhnliches.”

Cristopher Nihlstorp im Spiel gegen die Vienna Capitals

Die Grazer bekommen in der Verteidigung demnächst wieder Verstärkung, denn Oliver Setzinger ist wieder fit und wird die Defensive noch kompakter machen. Somit kann Nihlstorp auch auf eine starke Abwehr vor sich setzen.