Die Sensation ist perfekt! Die Moser Medical Graz99ers gewinnen auswärts beim aktuellen Titelverteidiger Frölunda mit 6:5 nach Verlängerung.

Für die Grazer startete das Spiel in Frölunda äußerst ungünstig, denn bereits nach 27 Sekunden musste Cristopher Nihlstorp hinter sich greifen. Sekunden später konnte Lindner einen Angreifer der Schweden nur mit einem Haken stoppen und der Schiedsrichter gab einen Penaltyshot. Diesen verwertete Fagemo zum 2:0. Die 99ers erfingen sich anschließend und hatten durch King und Garbowsky die ersten dicken Chancen auf den Anschlusstreffer. In der 8.Spielminute das erste Powerplay für die Gastgeber, die Grazer zeigten aber ein starkes Penaltykilling und überstanden diese heikle Situation. In der 10.Spielminute der Anschlusstreffer für die 99ers. Dwight King wird im Slot ideal freigespielt und die Nummer 12 der Grazer schießt zum 1:2 ein. Die Grazer in der 14.Spielminute mit einem ersten Überzahlspiel, das zwar nicht zu einem Tor führte, dafür scorte Collberg (16.) nur Sekunden später zum 2:2. Die Nummer 49 der Grazer verlud den Goalie von Frölunda gekonnt und stellte auf 2:2. Mit diesem Spielstand ging es zum ersten Mal in die Kabinen.

In der 22.Minute die nächste Strafe gegen die 99ers, Oliver Setzinger musste in die Kühlbox. Weniger Sekunden vor dem Ablauf dieser Strafe erzielte Frölunda den erneuten Führungstreffer aus kurzer Distanz. In der 29.Minute eine starke Aktion der Grazer, Grafenthin scheitert mit einem Onetimer. In Minute 31 Graz wieder mit einem Mann weniger auf dem Eis, doch Frölunda schwächte sich mit einem Foul selbst, so ging es 1:25 Minuten 4 gegen 4. In der 33.Minute eine weitere Strafe gegen den Gastgeber und so hatten die 99ers eine 5 gegen 3 Überzahlchance für 27 Sekunden. Und die 99ers nutzten diese Gelegenheit eiskalt aus. Matt Garbowksy (33.PP) lupfte die Scheibe ins kurze Eck zum 3:3. Und Grafenthin (35.) drehte kurze Zeit später das Spiel, ließ Goalie Mattson alt aussehen und traf zum 4:3. In der 38.Minute Glück für die 99ers, die Schweden trafen nur die Latte.

Die 99ers mussten im Schlussdrittel Höneckl für Nihlstorp wechseln, da dieser Probleme mit seinem Handschuh hatte. Die Grazer konzentrierten sich zu Beginn des Schlussdrittels vor allem auf die Defensive, mussten aber in der 46.Minute mit einem Mann weniger auskommen. Das Team von Doug Mason zeigte hier einmal mehr eine starke Leistung und hielt die Führung. Daniel Oberkofler wurde in der 49.Minute von Oleksuk ideal freigespielt, doch der Schuss fiel zu zentral aus. In der 50.Minute erhöhten die 99ers mit einem unglaublichen Treffer auf 5:3. Oleksuk auf Ograjensek, der sieht Grafenthin und die Nummer 26 traf zum zweiten Mal ins Tor. Frölunda anschließend mit einer Druckphase, doch Thomas Höneckl hielt stark. In der 54.Minute der Anschlusstreffer für die Gastgeber, die Höneckl aus kurzer Distanz bezwangen. In der 55.Minute eine Strafe gegen Robin Weihager und die 99ers mussten erneut zu Viert auskommen. Und auch dieses Mal blieb man ohne Gegentreffer. Doch Frölunda gelang noch der Ausgleich, 2:52 Minuten vor dem Ende. Doch die Grazer kamen über die Zeit und fixierten sensationell einen Punkt.

In der Verlängerung ging es 3 gegen 3 weiter und die Schiedsrichter verhängten gegen Oliver Setzinger eine 2+2 Minuten Strafe. Die Grazer stemmten sich gegen die Niederlage und schafften es tatsächlich ins Penaltyschießen.

Hier hatten die Grazer am Ende das bessere Ende für sich. Robin Weihager traf und Thomas Höneckl hielt den Penalty und sicherte den 99ers den Extrapunkt.

Champions Hockey League – Gameday 1 – Group H
Frölunda Indians – Moser Medical Graz99ers 5:6 n.V. (2:2)(1:2)(2:1)(0:0)(0:1)
Torfolge: 1:0 Lennström (1.), 2:0 Fagemo (2.PS), 2:1 King (10.), 2:2 Collberg (16.), 3:2 Hjalmarsson (24.PP), 3:3 Garbowsky (33.PP), 3:4 Grafenthin (35.), 3:5 Grafenthin (50.), 4:5 Friberg (54.), 5:5 Carlsson (58.)