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Max Wilfan



Kommt von:Grums IK
Position:F
Nationalität:AUT
Schusshand:links
 

Tabelle

  SpPts
1. Moser Medical Graz99ers 0 0
. HDD Tilia Olimpija Ljubljana 0 0
. HK Acroni Jesenice 0 0
. EC Red Bull Salzburg 0 0
. EV Vienna Capitals 0 0
. EC KAC 0 0
. KHL Medvescak Zagreb 0 0
. EHC Liwest Blackwings Linz 0 0
. EC VSV 0 0
. SAPA Fehervar AV19 0 0
05.03.2010 Saisonende für die 99ers

KHL Medvescak Zagreb schlug die Moser Medical Graz 99er zum vierten Mal in dieser Best-of-seven-Viertelfinalserie, diesmal klar mit 5:2, und eliminierte damit als Achtplatzierter den Gewinner des Grunddurchgangs. T.J. Guidarelli und Mike Ouellette trafen je zwei Mal.  
 
Das Dom Sportova, das Haus des Sports, war ausverkauft und das Publikum bekam Play-off-Hockey vom Feinsten zu sehen. Die ohnedies schon stimmgewaltigen Bären-Fans hatten Verstärkung aus Ljubljana und Szekesfehervar erhalten und alle zusammen standen wie eine Mauer hinter KHL Medvescak Zagreb. Die Hausherren drehten von Beginn an auf und T.J. Guidarelli war der erste Treffer vergönnt. Der sonst eher mit Assists aufzeigende US-Boy nahm einen Pass von Hecimovic auf, nachdem Warren Norris bei seinem Klärungsversuch den Puck an Richard Seeley verloren hatte. Als die Grazer sich wenig später im Powerplay befanden, komplettierte „T.J.“, wie er in Zagreb schlicht genannt wird, mit einem Fastbreak seinen Doppelpack. Noch im selben Powerplay waren auch die Grazer durch Oraze erfolgreich und mit dem 2:1 Ging es in die erste Pause. 
 
Endlich ein Powerplay-Tor 
Die Bären waren im Mitteldrittel das bessere Team, erspielt sich auch Chancen, scheiterten jedoch stets. Gleich ging es den Grazern, bei denen sich besonders Norris eher als Verhinderer denn als Vollstrecker zeigte. Das Spiel wogte Hin und Her, Graz kämpfte, ließ aber überraschender wiese den totalen Willen, die Serie zu drehen, vermissen. Um so schlimmer für die Grazer, das Kenny MacAulay vier Minuten vor Drittelende einen Blueliner verwertete. Die 7.500 in der zum Bersten gefüllten Halle schienen die 99ers zu lähmen.  
Erst zehn Minuten vor dem Ende war ein Aufbäumen zu sehen. Prompt traf Cole Jarrett – erneut von der Blauen Linie und das in einem Powerplay, indem niemand seine eigenes Wort noch verstehen konnte, so laut war es in der Halle. Die Zagreber waren mit dem Anschlusstreffer gefordert und drehten noch einmal auf. Artistisch warf sich Mike Ouellette in Richtung des zweiten Abprallers und stocherte den Puck über die Linie. Die Grazer nahmen zweieinhalb Minuten Time Out und Goalie vom Eis, doch das sollte nichts mehr bringen. Stattdessen kam erneut Ouellette an den Puck, entzog sich dem letzten Grazer und schob den Puck ins leere Tor. Damit zieht KHL Medvescak Zagreb überraschend, aber insgesamt verdient, ins Semifinale der Erste Bank Eishockey Liga ein. Für die Moser Medical Graz 99ers hingegen ist die Saison zu Ende.

04.03.2010 | KHL Medvescak Zagreb - Moser Medical Graz 99ers 5:2 (2:1, 1:0, 2:0). 
Tore Zagreb: 1:0 , 2:0 Guidarelli (4., 16./SH), 3:1 MacAulay (36.), 4:2, 5:2 Ouellette (54., 59./EN) 
Tore Graz: 2:1 Oraze (17./pp), 3:2 Jarrett (53./PP)

Endstand in der Best-of-seven-Viertelfinalserie: Moser Medical Graz 99ers – KHL Medvescak Zagreb 2:4
99ers-alt@spam-doch.net