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Yannick Tremblay



Kommt von:Straubing Tigers
Position:D
Nationalität:CAN
Schusshand:rechts
 

Tabelle

  SpPts
1. Moser Medical Graz99ers 0 0
. HDD Tilia Olimpija Ljubljana 0 0
. HK Acroni Jesenice 0 0
. EC Red Bull Salzburg 0 0
. EV Vienna Capitals 0 0
. EC KAC 0 0
. KHL Medvescak Zagreb 0 0
. EHC Liwest Blackwings Linz 0 0
. EC VSV 0 0
. SAPA Fehervar AV19 0 0
25.02.2010 Erst nach 75 Minuten fiel die Entscheidung zugunsten Zagrebs

Moser Medical Graz 99ers - Medvescak Zagreb 2:3 n.V. (0:0, 1:2, 1:0, 0:1)
Tore Graz: Peintner (28.), Norris (59.)
Tore Zagreb: Ouellette (21., 25.), Macaulay (76.)

Das Spiel beginnt nicht so schwungvoll wie die ersten beiden Partien. Charpentier, der bei den Grazern wieder im Tor steht, und sein Gegenüber Gasper Kroselj, der für den angeschlagenen Kristan heute den kroatischen Kasten hütet, haben zu Beginn nicht wirklich viel zu tun. Auch in jeweils einem Powerplay für die beiden Teams werden keine 100%-igen Torchancen herausgespielt. Auch bei 5:5 am Eis ist die Defensivarbeit der 99ers und Zagrebs vorherrschend, weswegen nach 20 Minuten ein logisches 0:0 auf der Anzeigentafel steht.

Nur 44 Sekunden im zweiten Abschnitt gespielt und die Gäste aus Kroatien gehen mit 1:0 in Führung. Charpentier kann einen Schuss von Hecimovic aus spitzem Winkel nicht bändigen und Mike Ouellette staubt ab. Daniel Woger hat danach die Chance auf den Ausgleich, doch verzieht er über das Tor. In der fünften Minute sind plötzlich zwei Kroaten vor dem Grazer Tor und Mike Ouellette macht sein zweites Tor zum 2:0 für Zagreb. Bill Gilligan nimmt sofort ein Time-out. Danach kommen die 99ers endlich auf und nach wenigen Minuten tankt sich Markus Peintner unnachahmlich durch und verkürzt für sein Team auf 1:2 (28.). Im anschließenden Powerplay der Heimischen kann sich der Back-up von Robert Kristan, Gasper Kroselj, zweimal auszeichnen. Im darauffolgenden Überzahlspiel der Kroaten trifft John Hecimovic mit einem Kracher nur die Latte und eine weitere tolle Möglichkeit kann Sebastien Charpentier entschärfen. Er muss auch in einem weiteren Powerplay von Medvescak zwei Mal „hexen“ und hält seine Mannschaft auch bei 4 gegen 4 mit einem super Safe nach Flugeinlage im Spiel (38.) – wieder war es Hecimovic, der diese große Chance vorfand. Ein Tor Vorsprung bleibt den Bären fürs letzte Drittel.

Brad Smyth hat im dritten Abschnitt die erste große Chance, doch rutscht ihm die Scheibe unter dem Schläger durch. Die Moser Medical Graz 99ers versuchen Druck zu machen, um den Ausgleich zu erzielen, die Sator-Truppe zeigt sich defensiv aber extrem stark weiterhin. Außerdem schwächen sich die Grazer diesmal durch Strafen selbst. Sieben Minuten bleiben ihnen noch, um den Ausgleich zu erzielen. Die Gilligan-Truppe kommt auch zu einigen Möglichkeiten, doch auch der zweite kroatische Goalie zeigt auf Grazer Eis eine tadellose Partie. Knappe zwei Minuten vor Schluss fährt Cole Jarrett kraftvoll ins Angriffsdrittel und schießt den Puck vor den Kasten von Kroselj – Warren Norris ist zur Stelle und macht das 2:2. Kurze Zeit später muss Charpentier nochmals sein ganzes Können aufbieten, als er gegen Smyth rettet. Eine Minute vor der Sirene sind die 99ers dann einen Mann mehr am Eis, da Hecimovic in die Kühlbox muss. Markus Peintner entscheidet beinahe dieses Spiel, doch sein Schuss springt von der Stange zurück.
Daher muss die Overtime diese Entscheidung bringen – die Steirer sind noch für knapp eine Minute einen Mann mehr am Eis.
Zagreb übersteht diese Unterzahl zu Beginn der Verlängerung. Die Spannung ist zum Greifen in Graz-Liebenau. Die 99ers sind überlegen, aber auch die Kroaten sind nach Kontern gefährlich. Nach zehn Minuten in der Overtime werden die Heimischen immer überlegener – Kuiper und Healey vergeben Topchancen in dieser Phase. Norris und Company sind weiter drückend überlegen. Aber die Kroaten verkürzen auf 1:2 in der Viertelfinalserie, denn in der 16. Minute der Overtime hämmert Kenneth Macaulay den Puck zum 2:3 in die Maschen des Graz-Tores und lässt die mitgereisten Zagreb-Fans jubeln.

99ers-alt@spam-doch.net