Die Moser Medical Graz 99ers besiegten KHL Medvescak Zagreb mit 6:3 und gingen damit in der Best-of-seven-Viertelfinalserie mit 2:0 in Front. Das dritte Spiel findet schon am Donnerstag Abend (19.15 Uhr) statt, Tickets können heute zwischen 17 und 19 Uhr an der Stadionkassa erworben werden.
Das Dom Sportova, das Haus des Sports war ausverkauft und das Publikum bekam Play-off-Hockey vom Feinsten zu sehen, Bedauerlicherweise für die kroatischen Fans mit dem für sie falschen Ausgang. Dabei hatte alles nach Plan begonnen.
Führung für Zagreb
Mike Ouellette brachte die Bären nach 16 Minuten in Führung. Nach John Hecimovics’ Schuss brachte die Grazer Verteidigung den Puck nicht weg und Ouellette schob mit der Rückhand ein. Gleich darauf tanzte Verteidiger Alan Letang durch die Abwehrreihe der Steirer und erhöhte auf 2:0. Doch nachdem Conrad Martin den Puck an Norris verloren hatte, brachte der die Grazer auf 1:2 heran.
Moser Medical Graz 99ers - KHL Medvescak Zagreb 2:1 (0:1, 1:0, 1:0)
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Tore Graz: Kuiper (31./pp), Paré (54.) Tolle Play-off-Stimmung im Bunker zu Graz-Liebenau. Und die Heimischen geben zu Beginn den Ton an. Beim ersten Powerplay vergeben David Cullen und Patrick Harand knapp. Nach Ablauf der Strafe haben allerdings auch die Kroaten eine Top-Chance – Charpentier mit super Safe gegen Joel Prpic. Die Gäste sind danach in Überzahl, ziehen ein gutes Powerplay auf, treffen aber nicht. In der neunten Minute lenkt Zagreb-Schlussmann Kristan einen Schuss Brunneggers an die Stange. Daraufhin entwickelt sich ein schnelles, offenes Spiel. |
Paré erzielte das Goldtor (Foto: GEPA) |
Moser Medical Graz 99ers - Red Bull Salzburg 7:0 (1:0, 3:0, 3:0)
Tore Graz: Brunnegger (3.), Peintner (27., 33.), Jarrett (33./pp), Kuiper (50./pp), Healey (55.), P. Harand (59.)
Pierre Pagé schont einige seiner Stars und schickt wieder ein sehr junges Team in den Kampf um Platz zwei nach dem Grunddurchgang. Die Moser Medical Graz 99ers treten fast in Bestbesetzung an – Patrick Harand ist nach langer Pause wieder auf Grazer Eis zu sehen, Klimbacher und Herzog pausieren. Und die Steirer starten ideal in diese Partie, denn bereits nach 2:26 führen sie 1:0 – Mark Brunnegger kann eine Unsicherheit in der Bullen-Defense nützen. Danach entwickelt sich ein ausgeglichenes Spiel, wobei aber auf beiden Seiten keine hochkarätigen Möglichkeiten herausgespielt werden. Vor allem aber die vierte Linie der Steirer (Brunnegger - Schwab - Woger) erzeugt Gefahr für das Tor der Salzburger.
Die Moser Medical Graz 99ers feierten bei HDD TILIA Olimpija Ljubljana einen ungefährdeten 5:2-Erfolg. Nach dem ersten Drittel führten die Murstädter bereits klar mit 4:0! Die Steirer stehen damit als Gewinner des Grunddurchgangs der Erste Bank Eishockey Liga fest.
Tabellenführer Moser Medical Graz 99ers hatte heute keine Probleme mit den Jungdrachen. Die erste Chancen hatte zwar in der zweiten Minute der Slowene Ales Music, aber danach dominierten die Grazer das Geschehen auf dem Eis nach Belieben: Sowohl Daniel Woger beim 1:0 (6.), als auch Stefan Herzog beim 2:0 (10.) tricksten die Drachen-Verteidigung aus und schlossen souverän ab. Danach hatte Olimpija-Goalie Ales Sila genug und machte im Tor für Matija Pintaric Platz. Aber auch der Back-up musste bald hinter sich greifen: Mark Brunnegger (18.) und Greg Day (19.) sorgten noch im ersten Drittel für eine klare 4:0-Führung.
Moser Medical Graz 99ers - Medvescak Zagreb 4:3 n.V. (1:1, 1:1, 1:1, 1:0)
Tore Graz: Jarret (12.), Norris (21., 47.), C. Harand (61.)
Tore Zagreb: Smyth (19.), Prpic (24.), Ouellette (47.)
Das Spiel kommt nur langsam auf Touren. Erst im ersten Powerplay für die 99ers ergeben sich gute Torchancen für J-P. Paré und Cole Jarret, doch Kristan kann sich auszeichnen. Die größte Möglichkeit der ersten zehn Minuten vergibt aber Chris Harand, der alleine vor dem Gehäuse der Kroaten an deren Goalie scheitert. Von den kroatischen Cracks ist noch wenig im Grazer Angriffsdrittel zu sehen. Und in der 12. Minute überrascht Cole Jarret Robert Kristan mit einem Weitschuss – 1:0 für den Leader. Nach Ablauf eines weiteren Überzahlspiels der Grazer übersehen die Verteidiger dann den von der Strafbank kommenden Conrad Martin, der aber im 1 gegen 1 an Charpentier scheitert.
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