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Yannick Tremblay



Kommt von:Straubing Tigers
Position:D
Nationalität:CAN
Schusshand:rechts
 

Tabelle

  SpPts
1. Moser Medical Graz99ers 0 0
. HDD Tilia Olimpija Ljubljana 0 0
. HK Acroni Jesenice 0 0
. EC Red Bull Salzburg 0 0
. EV Vienna Capitals 0 0
. EC KAC 0 0
. KHL Medvescak Zagreb 0 0
. EHC Liwest Blackwings Linz 0 0
. EC VSV 0 0
. SAPA Fehervar AV19 0 0
24.02.2010 99ers wollen in Spiel drei die Vorentscheidung

Die Moser Medical Graz 99ers empfangen am Donnerstag (19.15 Uhr) im dritten Spiel der Best-of-seven-Viertelfinalserie KHL Medvescak Zagreb. Die heimstarken Steirer - 22 Siege in 28 Heimspielen - können mit einem weiteren Erfolg in der Serie auf 3:0 stellen! 
 
Alles ist bereit für Spiel Drei in Graz. Medvescak braucht unbedingt einen Sieg an der Mur, um nochmals in die Serie zurückzufinden, der Sieger des Grunddurchgangs kann mit seiner Performance zufrieden sein und strotzt vor Selbstvertrauen. 

Gilligan: „Wir unterschätzen nicht“
Bei den Moser Medical Graz 99ers sind nach wie vor alle Spieler fit und mit dem Selbstvertrauen aus zwei Siegen gegen Zagreb, einer 6-2-Bilanz gegen die Kroaten und fünf Siegen in Folge kann dich eigentlich nichts schiefgehen, oder Bill Gilligan? „Man hat bisher gesehen, dass Zagreb eine gute Mannschaft ist, die sehr gutes Eishockey spielt. Es ist definitiv noch nicht vorbei und keine Spieler in meiner Mannschaft glaubt das. Es wird eine harte Begegnung – Zagreb wird versuchen, ihre Chance zu wahren und auf keinen Fall Punkte verschenken.“ 
 
Chris Harand hat in Zagreb einen schweren Check einstecken müssen, sollte aber spielen können. Der beim Gegner unbeliebteste Spieler der 99ers dürfte Jean-Philippe Parè sein. Er hat schon im Grunddurchgang zwei Mal, und nun in zwei Play-Off-Spielen drei Mal ins Schwarze getroffen. Warren Norris folgt in der „Beliebtheits-Skala“ mit vier Toren, während dem Superstar des Grunddurchgangs, Eric Healey, noch kein Tor gegen die Bären gelang. 
 
Bradley: Ein Sieg muss her
Von Katzenjammer kann bei KHL Medvescak Zagreb keine Rede sein. Das Team war in Spiel Zwei zu Hause in Führung gegangen, hatte sich aber durch individuelle Fehler in der Defensive um die Früchte seiner Arbeit gebracht und dann auch noch zuwenig Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor gezeigt, wie Headcoach Ted Sator nach dem Match meinte. Sportdirektor Doug Bradley ging mehr ins Detail: „Wir haben eine gute Partie abgeliefert, doch Graz hat gute Spieler, und gute Spieler können für gute Spielzüge sorgen. Das müssen unsere guten Spieler jetzt in Graz erledigen. Es war klar, dass wir ein Mal in Graz gewinnen werden müssen, um die Serie gewinnen zu können. Jetzt muss es das nächste Spiel am Donnerstag sein. Wir werden mehr Konsequenz brauchen, und das speziell in der neutralen Zone. Da kann man sich gegen Graz keine Turnovers leisten. Entweder Scheibe tief spielen oder den sicheren Pass, aber keine Mischung davon. Auch werden wir vor dem Tor besser aufräumen müssen. Die Spieler müssen ihren Gegenspieler im Blick behalten und den Weg zum Tor blockieren. Sonst muss Robbie Kristan akrobatische Saves vollführen – und die führen zu Rebounds. Wir haben grundsätzlich gut gespielt und sind reif für einen Sieg in Graz.“   
 
Bei den angesprochenen „guten Spielern“ handelt es sich unter anderem um Mike Ouellette, der gegen Graz im Saisonverlauf bereits fünf Treffer erzielt hat. Miroslav Brumerick wurde Dienstagnacht von einem hohen Stock getroffen, wird aber trotz seines Cuts einlaufen können. Der Rest des Teams ist fit und will den ersten Sieg in der Best-of-Seven-Serie einfahren um auf 1:2 zu stellen.   


Zagrebs Conrad Martin für sechs Spiele gesperrt
Der Strafsenat der Erste Bank Eishockey Liga sprach Sperren gegen Matthias Trattnig (EC Red Bull Salzburg) und Conrad Martin (KHL Medvescak Zagreb) aus. Für Trattnig setzte es zehn Spiele, Martin muss sechs Partien zuschauen.  

Zagrebs Verteidiger Conrad Martin wird in dieser Viertelfinalserie nicht mehr zum Einsatz kommen. Im Spiel von KHL Medvescak Zagreb gegen die Moser Medical Graz 99ers checkte Conrad Martin seinen Gegenspieler Christoph Harand  mit dem Ellbogen gegen den Kopf und brach ihm dabei die Nase. Martin war in der laufenden Saison wegen ähnlicher Vergehen bereits zweimal gesperrt gewesen, weshalb er die sechs Spiele Sperre ausfasste. 

Matthias Trattnig hatte im zweiten Play-off Viertelfinale zwischen Meister EC-KAC und dem EC Red Bull Salzburg den Klagenfurter Jason Morgan mit dem Stock einen Check gegen den Hals versetzt und ihm dabei eine Gehirnerschütterung, eine Rissquetschwunde am Kinn sowie eine Prellung des Kehlkopfes zugefügt. Aufgrund der Gefährlichkeit des Vergehens und der Tatsache, dass Matthias Trattnig bereits in den vergangenen Jahren mehrfach gesperrt gewesen war, entschied der Strafsenat der Erste Bank Eishockey Liga auf zehn Spiele.

Donnerstag, 25. Februar 2010, 19.15 Uhr. 
Moser Medical Graz 99ers – KHL Medvescak Zagreb
Schiedsrichter: FALKNER, SCHIMM, Neuwirth, Widmann. 

Bisherige Saisonduelle:
22.09.2009: KHL Medvescak Zagreb – Moser Medical Graz 99ers 2:3 n. P. (0:1, 1:0, 1:1, 0:0, 0:1) 
23.10.2009: Moser Medical Graz 99ers – KHL Medvescak Zagreb 2:3 (1:1, 0:2, 1:0)        
01.11.2009: KHL Medvescak Zagreb – Moser Medical Graz 99ers 2:3 (0:0, 0:2, 2:1)  
08.12.2009: Moser Medical Graz 99ers – KHL Medvescak Zagreb 2:4 (0:0, 1:2, 1:2)  
03.01.2010: KHL Medvescak Zagreb – Moser Medical Graz 99ers 2:3 n. V. (1:1, 0:0, 1:1, 0:1) 
07.02.2010: Moser Medical Graz 99ers – KHL Medvescak Zagreb 4:3 n. V. (1:1, 1:1, 1:1, 1:0). 

Play-off: 
21.02.2010: Moser Medical Graz 99ers – KHL Medvescak Zagreb 2:1 (0:1, 1:0, 1:0) 
23.02.2010: KHL Medvescak Zagreb – Moser Medical Graz 99ers 3:6 (2:1, 0:2, 1:4) 
 
Stand in der Best-of-seven-Viertelfinalserie:
Moser Medical Graz 99ers – KHL Medvescak Zagreb: 2:0
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