99ERS MÜSSEN IN DIE QUALIRUNDE

99ERS MÜSSEN IN DIE QUALIRUNDE

Die heutige 3:7 Niederlage gegen den EC Red Bull Salzburg brachte für die Moser Medical Graz99ers bereits die Gewissheit: vor dem letzten Spieltag steht fest, dass die Truppe von Coach Doug Mason in die Qualifikationsrunde muss, der Platz unter den Top 6 und die damit verbundene direkte Playoff-Qualifikation ist rechnerisch nicht mehr möglich. Dabei hatte es für die 99ers gut begonnen, schon nach zwei Minuten erzielte Daniel Oberkofler die 1:0 Führung.


Nach nur 56 Sekunden musste Matt Generous wegen einer Behinderung in die Kühlbox, die Grazer zeigten sich effektiv und nutzten gleich die erste nummerische Überlegenheit aus. Daniel Oberkofler konnte einen Rebound trocken verwerten. Die Gastgeber gehen danach mit viel Selbstvertrauen ans Werk, doch es waren die roten Bullen aus Salzburg die in der vierten Minute eine Großchance vorfanden, doch Julien Brouillette traf nur die Latte. Zur Mitte des ersten Drittels glichen die Gäste die Partie aus. Ryan Duncan konnte Hannu Toivonen im langen Eck bezwingen. Mit einem durchaus gerechten 1:1 Unentschieden ging es in die erste Drittelpause.

Die zweiten 20 Minuten beginnen mit Großchancen für die Mozartstädter. Peter Mueller wurde aber drei Mal vom Grazer Schlussmann am Torjubel gehindert. Wenig später sollte das Team von Headcoach Greg Poss aber in Führung gehen. Zuerst bot sich Kurtis McLean eine 1000%ige Chance, die aber nicht verwertet wurde. Postwendet folgte die Strafe, John Hughes traf zum 2:1. Zwei Strafen gegen die 99ers sorgen für eine 5on3-Phase für Salzburg und die roten Bullen schlugen eiskalt zu. Bobby Raymond sorgte mit einem sehenswerten Schuss ins Kreuzeck für das 3:1. Die Gastgeber schwächten sich nur wenig später erneut – wieder Powerplay und wieder Tor für Salzburg. Dieses Mal war es Raphael Herburger, der Toivonen, der dabei nicht ganz glücklich aussah, aus spitzem Winkel bezwingen konnte. Graz war geschockt und fing sich nicht, nur 94 Sekunden konnten die Gäste erneut jubeln. Mario Huber seinen elften Saisontreffer – damit war der Arbeitstag vom finnischen Torhüter Toivonen zu Ende, Doug Mason ersetz ihn durch Thomas Höneckl. Noch vor er zweiten Pausensirene fiel das 6:1 für Red Bull Salzburg. In einer Grazer Druckphase schlossen Michael Schiechl und Alexander Cijan einen Konter perfekt ab.

Brock Nixon fand gleich nach Wiederbeginn eine riesige Chance vor, doch Bernhard Starkbaum konnte die Scheibe gerade noch unter Kontrolle bringen. Wenig später hinderte nur das Gestänge die Grazer am zweiten Torjubel. Knapp 13 Minuten vor dem Ende fälscht Brant Harris einen Schuss von Matthias Trattnig ab – 7:1 für Salzburg. Die Grazer antworteten nur 46 Sekunden später als Oberkofler seinen zweiten Treffer der Partie erzielte. Ken Ograjensek sorgte für den Schlusspunkt in einer doch sehr unterhaltsamen Partie, in welcher Effektivität und Special Teams für die Entscheidung sorgten.

Erste Bank Eishockey Liga, Runde 43:
Fr, 26.01.2018: Moser Medical Graz99ers – EC Red Bull Salzburg 3:7 (1:1,0:5,2:1)
Referees: LEMELIN, REIMER; Zuseher: 3.384
Tore G99: Oberkofler (2./pp, 49.), Ograjensek (55.)
Tore RBS: Duncan (9.), Hughes (23.), Raymond (28./pp), Herburger (32./pp), Huber (33.), Cijan (39.), Harris (48.)



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