99ERS HOLEN WICHTIGE PUNKTE IN DORNBIRN

99ERS HOLEN WICHTIGE PUNKTE IN DORNBIRN

Die Moser Medical Graz99ers konnten sich am Freitagabend im Duell mit dem Tabellennachbarn aus Dornbirn knapp in der Overtime durchsetzen und holten damit zwei wichtige Punkte. Die Grazer lagen dabei schon mit 1:4 und 3:5 in Front, mussten im letzten Drittel aber den Ausgleich hinnehmen. In der Overtime avancierte Anthony Camara erneut zum Matchwinner, er traf zwei Sekunden vor Spielende. Die Schiedsrichter bestätigten den Treffer erst nach längerem Videostudium, da sich das Tor aus der Verankerung gelöst hatte. In der Tabelle liegen die 99ers somit weiterhin auf dem siebten Tabellenrang, einen Punkt hinter den Zagrebern, die aber noch ein Spiel gegen die Vienna Capitals nachzutragen haben. Am Sonntag gastieren die Grazer beim EC Red Bull Salzburg, am Freitag kommt es zum Rückspiel im Liebenauer Bunker.


Die beiden Tabellennachbarn Dornbirn (Achter) und Graz (Siebter) wollten im Rennen um die direkte Play-off-Qualifikation der besten sechs Teams nicht vorzeitig die Segel streichen und lieferten sich ein offenherziges Eishockey-Spektakel. Die Hausherren legten mit ordentlich Tempo los und jubelten über eine schnelle Führung durch Matt Fraser (3./pp1), der einen Schuss von Jerome Leduc im Powerplay abfälschte. Entgegen dem Spielverlauf gelang dem gefährlichsten Grazer Brock Higgs (9.), der die Scheibe aus einem Getümmel ins Tor setzte, der Ausgleich. Fortan schienen die Dornbirner etwas aus dem Tritt gekommen zu sein, was die 99ers näher zum zweiten Treffer führte. Kurz nach Wiederbeginn nahmen die Gäste das Zepter in die Hand. Zunächst drehte der slowenische Olympiateilnehmer in den Reihen der Grazer Ken Ograjensek (23.) mit einem haltbaren Schuss die Partie, ehe die Steirer mit einem Doppelpack in 23 Sekunden davonzogen. Routinier Kurtis McLean (26.) und Daniel Oberkofler (26.), der vom Bully weg traf, ließen auf der Anzeigetafel ein 1:4 erleuchten.

Erinnerungen an das erste Aufeinandertreffen in Dornbirn wurden wach. Damals hätte das Heimteam beinahe einen 1:4-Rückstand aufgeholt. Tatsächlich verkürzten die Bulldogs mit einem zweiten Powerplay-Treffer durch Chris D’Alvise (31./pp1) und Scott Timmins (32.) auf 3:4. Diesmal sogar noch im Mitteldrittel. Nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Play-off-Charakter. Bitter aus Sicht der sich zu diesem Zeitpunkt im Aufschwung befundenen Hausherren dann die vermeintliche Vorentscheidung: Bulldogs-Kapitän Jamie Arniel hatte den Ausgleich allein vor dem Tor auf dem Stock, doch dieser zerbrach kurz vor dem Torschuss. Bei der nachfolgenden Strafe gegen Arniel mussten die Vorarlberger das 3:5 durch Peter Weihager (38./pp1) hinnehmen.

Die Bulldogs bäumten sich im Schlussabschnitt nochmals auf und glichen sensationell aus. Brodie Reid (50.) traf mit Fernschuss, Jamie Arniel (53./pp1) schlenzte die Scheibe zum 5:5 ins lange Eck. Im furiosen Finale gelang es keinem Team sich den wichtigen Sieg zu sichern. Anthony Camara (65.) sicherte den Moser Medical Graz99ers nach längerem Videostudium der Referees in den Schlusssekunden der Overtime den Extra-Punkt.

Erste Bank Eishockey Liga, Runde 41:
Fr, 19.01.2018: Dornbirn Bulldogs – Moser Medical Graz99ers 5:6 n.V. (1:1, 2:4, 2:0)
Referees: BERNEKER, STOLC; 2.264 Zuschauer
Tore DEC:: 1:0 Fraser (3./pp1), 2:4 D’Alvise (31./pp), 3:4 Timmins (32.), 4:5 Reid (50.), 5:5 Arniel (53./pp)
Tore G99: 1:1 Higgs (9.), 1:2 Ograjensek (23.), 1:3 McLean (26.), 1:4 Oberkofler (26.), 3:5 Weihager (38./pp1), 5:6 Camara (65.)



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