99ERS GEHEN IN SALZBURG UNTER

99ERS GEHEN IN SALZBURG UNTER

Die Moser Medical Graz99ers starteten heute in Salzburg gut in die Partie und lagen früh mit 1:0 bzw. 2:1 in Führung. Danach gibt es leider bergab, schlussendlich setzte es eine deutliche 3:8 Niederlage. In der Tabelle liegen die Grazer nach wie vor auf dem siebten Tabellenplatz, einen Punkt hinter dem letzten Playoff-Platz. Dornbirn machte zwei Punkte gegen Alba Volan und bleibt damit mit nur einem Punkt Rückstand auf die 99ers in Lauerstellung. Für die 99ers endet der Grunddurchgang am kommenden Wochenende mit dem Heimdoppel gegen Salzburg und Bozen. Aber schon am Dienstag wird es spannend, wenn Zagreb das Nachholspiel gegen die Capitals austrägt – ein Sieg der Capitals würde die Ausgangslage für die Grazer deutlich vereinfachen.


Die Gäste aus Graz starteten fulminant in die Partie, überraschten gleich im ersten Angriff die Salzburger Defensive und gingen nach nur drei Minuten durch Daniel Oberkofler in Führung. Die Salzburger Antwort folgte wenig später unmittelbar nach dem Auslaufen einer Strafe gegen Graz. John Hughes traf aus fast unmöglichem Winkel zum Ausgleich. Doch nur 20 Sekunden später schlugen die 99ers schon wieder zu und gingen durch Brock Higgs abermals in Führung. Bei seinem Schuss ins Kreuzeck griff Goalie Bernhard Starkbaum ins Leere. Der Tag der offenen Türen ging munter weiter und so folgte prompt der nächste Salzburger Treffer durch Brant Harris im Solo. Diesmal fanden die Gäste keine Antwort und so konnten die Red Bulls bis zur 16. Minute auf 4:2 erhöhen. Dabei nutze zuerst Mario Huber ein Missverständnis in der Grazer Defensive und danach fälschte Peter Mueller einen Raymond-Schuss unhaltbar ins Kreuzeck ab. Nach dem dritten Salzburger Tor nahm Graz bereits sein Timeout und Goalie Thomas Höneckl machte für Hannu Toivonen Platz.

Nach der Pause legten beide Teams wieder mehr Wert auf Defensivarbeit, wobei trotzdem beide Mannschaften zu einigen guten Gelegenheiten kamen. Auf Salzburger Seite scheiterten Harris und Rauchenwald im Powerplay sowie Schiechl in Unterzahl am Grazer Schlussmann. Auf der anderen Seite vergaß man Camara vor Gracnar, doch auch er konnte den Goalie nicht bezwingen. Der Schuss von Fechtig klingelte zudem nur an der Außenstange an. In der Schlussminute des Drittels versetzten die Red Bulls dem Gegner mit einem Doppelschlag innerhalb von 36 Sekunden endgültig den „Todesstoß“. Zuerst fand Julien Brouillette von der blauen Linie aus die Lücke ins Tor, danach hämmerte Dominique Heinrich die Scheibe ins Kreuzeck und die Trinkflasche des Goalies unter das Hallendach.

Trotz der klaren Führung marschierten die Red Bulls im Schlussabschnitt weiter in Richtung Grazer Tor. Bereits nach wenigen Sekunden vergaben Duncan und Brouillette (Stange). Es blieb sogar Zeit für einen Trickshot von Rob Schremp im Powerplay. Doch auch die 99ers kamen vereinzelt zu gefährlichen Chancen, Ograjensek hätte in Überzahl verkürzen können. Elf Minuten vor dem Ende reagierte Peter Mueller beim Rebound am schnellsten und erhöhte auf 7:2. Nachdem Daniel Natter zwischenzeitlich verkürzen konnte, markierte Raphael Herburger den 8:3 Schlusspunkt.

Erste Bank Eishockey Liga, 42. Runde:
So. 21.01.2018: EC Red Bull Salzburg – Fehervar AV19 8:3 (4:2,2:0,2:1)
Schiedsrichter: KELLNER/SMETANA, 3.140 Zuschauer;
Tore RBS: Hughes (5.), Harris (7.), Huber (9.), Mueller (16., 49.), Brouillette (40.), Heinrich (40.), Herburger (60./pp)
Tore G99: Oberkofler (3.), Higgs (6.), Natter (55.)



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