99ERS GASTIEREN IN LINZ

99ERS GASTIEREN IN LINZ

Mit einem Shutout gegen den Tabellenletzten aus Ljubljana konnte Doug Mason einen Einstand nach Maß feiern. Im zweiten Spiel der Ära Mason wartet nun mit dem Tabellenzweiten in Linz ein größeres Kaliber. Die beiden bisherigen Saisonduelle gingen knapp an die Stahlstädter.

Beim gestrigen 2:3 in Znojmo verschliefen die Stahlstädter ein Drittel und konnten dann im Schlussabschnitt nicht mehr zusetzen. „Es ist natürlich sehr frustrierend, dass wir heute verloren haben, gerade nach dem wichtigen Sieg gegen Salzburg. Wir waren einfach am Beginn nicht bereit, haben im ersten Drittel ganz schlecht gespielt. In Zukunft müssen wir einen Weg finden besser in die Spiele zu starten, sonst wird es schwierig zu gewinnen“, war auch Center Brett McLean frustriert. „Wir haben etwas zu langsam begonnen, aber danach haben wir wirklich gut gespielt, wir hatten die besseren Möglichkeiten. Aber am Ende haben wir es im ersten Drittel verloren, wir lagen 0:2 hinten und das war dann zu viel“, analysierte auch Rob Daum sehr ähnlich.„Ich finde nicht so viel Negatives am Spiel, es war nur der Start, ansonsten war es nicht schlecht und sie waren nicht so viel besser wie wir. Es ist nicht so eine schlimme Niederlage nach dem Sieg gegen Salzburg, es war einfach das nächste Spiel und wir haben ja schon wiedereins vor der Brust.“ Es ist das dritte Duell dieser EBEL Saison – beide Male konnten sich die Stahlstädter knapp durchsetzen.

Die 99ers konnten in ihrem ersten Spiel mit Neo-Coach Doug Mason einen souveränen 4:0 Shutoutsieg gegen Ljubljana feiern. „Die Mannschaft war topmotiviert. Es war für uns unglaublich wichtig wieder einen Sieg einzufahren. Endlich konnten wir einmal in Führung gehen, sonst sind wir meist gleich von Beginn weg einen Rückstand hinterhergelaufen. Wir haben heute endlich wieder gezeigt, dass wir Eishockey spielen können.“ Freute sich Kristof Reinthaler über das Erfolgserlebnis. Von den letzten 12 Spielen konnten die Steirer allerdings nur zwei gewinnen, ob es zu einem sogenannten „Trainereffekt“ kommt, entscheidet sich in den kommenden Runden. Neun Punkte fehlen dem Neuntplatzierten zurzeit auf einen Playoff-Platz. Vor allem in der Ferne haben die 99ers ihre Schwierigkeiten. In den letzten sechs Spielen in der Fremde gab es für die Steirer jeweils Niederlagen, insgesamt konnten die Murstädter erst 4 von 15 Auswärtspartien gewinnen. Dem steht die Heimbilanz der LIWEST Black Wings von 11 von 14 gegenüber.

Erste Bank Eishockey Liga, Runde 32:
So, 18.12.2016: EHC LIWEST Black Wings Linz – Moser Medical Graz99ers (17:30 Uhr)
Referees: KELLNER, KIMMERLY, Kaspar, Kroyer.



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